Therapieoptionen bei ZSA
Es kann eine Herausforderung sein, Patienten mit zentrale Schlafapnoe (ZSA) zu behandeln, die oft weniger oder andere Symptome aufweisen als OSA-Patienten. Die adaptive Servoventilation (ASV)* kann eine Therapieoption für die Behandlung dieses komplexen Krankheitsbildes sein.
Therapieoptionen bei zentraler Schlafapnoe
Die Therapie mit kontinuierlichem positivem oder automatischem positivem Atemwegsdruck (CPAP/APAP) wird häufig als erste Behandlungsmethode gewählt, doch die Erfahrung zeigt, dass CPAP/APAP keine konsistente Apnoekontrolle oder Symptomverbesserung bewirkt. Demzufolge bleiben einige der mit CPAP/APAP behandelten Patienten weiter symptomatisch, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Therapie nicht befolgt wird und dass zahlreiche ressourcenintensive Interventionen erforderlich werden.
ASV (adaptive Servoventilation)* ist eine geeignete Therapieoption für die Behandlung der meisten dieser komplizierten Patienten, entweder als Primärtherapie oder nach erfolglosem Versuch mit anderen CPAP-Therapien.
* Hinweis: ASV-Therapie ist kontraindiziert bei Patienten mit chronischer symptomatischer Herzinsuffizienz (New York Heart Association 2 – 4) mit reduzierter linksventrikulären Ejektionsfraktion (LVEF _ 45 %) und mässiger bis schwerer prädominant zentraler Schlafapnoe.
Referenzen:
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- Javaheri S., Smith J., Chung E., The Prevalence and Natural History of Complex Sleep Apnea, Journal of Clinical Sleep Medicine, Vol.5, No. 3, 2009.
- Mogri M et al. Hypoxemia in patients on chronic opiate therapy with and without sleep apnea. Sleep Breath, 2009;13:49-57.
- Karin G. Johnson and Douglas C. Johnson. Frequency of Sleep Apnea in Stroke and TIA Patients: A Meta-analysis. J Clin Sleep Med, 2010;6(2):131-137.